Projektsteuerer
- 5. März 2026
- Veröffentlicht durch: starfruit
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Wozu benötigt man Projektsteuerer? Einen Projektsteuerer findet man häufig bei großen Bauprojekten. Bei sehr komplexen Konzepten unterstützt der Projektsteuerer bei der Planung, Koordination und Überwachung. Beliebt sind unabhängige Dienstleister vor allem in der Baubranche, um optimierte Abläufe zu gestalten und den Gesamtüberblick zu wahren.
Wie wird man Projektsteuerer? Zahlreiche Wege können zu der Berufung führen. Häufig gehen Projektsteuerer aus folgenden Studiengängen hervor:
- Bauingenieurwesen
- Architektur
- Bauwirtschaft
- Wirtschaftsingenieurwesen
- Auch über Ausbildungsweg und langjährige Berufspraxis
Berufserfahrung mindestens 1 Jahr z. B. Bauleitung oder Planung.
Projektsteuerer sind zentrales Bindeglied zwischen allen Beteiligten. Zu den Aufgaben zählen alle Termine zu überwachen, Kosten im Blick zu halten und die gewünschte Qualität zu wahren, um die ausgeschriebenen Ziele zu erreichen.
Der Verantwortungsbereich:
- Projektüberwachung – permanente Kontrolle von Terminen, Kosten und Qualitäten
- Koordination der Gewerke – Architekten, Fachplaner und Firmen
- Dokumentation – Berichterstattung und Risikoeinschätzung
- Entscheidungshilfe – Beratung der Auftraggeber
Achtung der Projektsteuerer unterstützt den Auftraggeber sachlich ohne Bevollmächtigung anders als ein Projektleiter.
Der Projektsteuerer handelt branchenübergreifend, ist im Bauwesen nach AHO (Ausschuss der Verbände und Kammern der Ingenieure und Architekten für die Honorarordnung) / HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure) geregelt und optimiert Prozesse für sinnvolle Zielerreichung.
Zwingend nötig ist für den freiberuflichen Projektsteuerer eine Berufshaftpflichtversicherung, welche je nach Projekt entsprechend angepasst werden muss, um Deckungslücken zu vermeiden.